Die Zusammensetzung von Bienenpollen

Der Pollen, der von Bienen (die sich von Honig und Pollen ernähren) von den gesammelten Blüten geerntet und anschließend in Form von kleinen Samen verzehrt wird, enthält 20 % Protein. Und damit die Proteinsynthese im Körper vollständig abläuft, müssen ihm auch die 8 essentiellen Aminosäuren zugeführt werden. Fehlt eine davon, wird die Proteinsynthese im Körper beeinträchtigt. Pollen enthalten daher diese 8 essentiellen Aminosäuren in sehr interessanten Anteilen: Leucin (9,06 %), Lysin (7,70 €), Isoleucin (7 %), Valin (6,91 %), Phenylalalin (5,94 %), Theonin (5,28 %), Methionin (1,17 %) und Tryptophan (weniger als 1 %).

Pollen enthalten außerdem Wasser (18 %), zellulosehaltige Substanzen (18 %), Kohlenhydrate (27 %), Fette (5 %), die meisten Mineralstoffe (5 %), Enzyme, Provitamin A, alle Vitamine der B-Gruppe und haben einen hohen Gehalt an den Vitaminen C, D und E sowie Beta-Carotin.

Eine Nährstoffbombe, die den Organismus ankurbelt!

Bienenpollen Vorteile

Frische oder getrocknete Pollen gelten als Superfood, sind der Star auf unseren Tellern und werden von vielen Naturheilkundlern gelobt. Er ist reich an Vitaminen, Spurenelementen, Proteinen (ideal für Sportler, aber auch für Vegetarier), Antioxidantien und wirkt wie ein Probiotikum, das die Darmflora schützt.

Aber wie beim Honig hängen seine spezifischen Eigenschaften von der Blüte ab, aus der er stammt.

Kastanienpollen enthalten beispielsweise Tryptophan, eine Aminosäure, die als Vorläufer des Serotonins zur Stressbekämpfung dient. Es ist das stärkste Antioxidans von allen, ideal auch in Zeiten hormoneller Umwälzungen.

Frühlingspollen stärken Nägel und Haare, stärken den Organismus und regen die geistigen Fähigkeiten an.

Weidenpollen sind ideal bei Sehstörungen und schützen vor Prostatabeschwerden.

Eine Pollenkur machen

Bienenpollen können frisch oder trocken (dehydriert) verzehrt werden. Sie können zwar das ganze Jahr über eingenommen werden, aber am besten ist es, sie als Kur zu verzehren.

Wir empfehlen eine Kur von einem Monat hintereinander, zum Wechsel der Jahreszeiten, um den Körper zu stärken, oder zum Beispiel am Ende des Winters. Vegetarier verzehren es wegen seines hohen Eiweißgehalts das ganze Jahr über.

Die richtige Dosis? Ein großer Esslöffel Samen pro Tag, pur, zum Kauen für getrocknete Pollen, zum Schmelzen unter der Zunge für frische Pollen oder auch über einen Obstsalat oder Joghurt gestreut.

Frischer Pollen kann im Gefrierfach aufbewahrt werden, in frischem Zustand wird er noch besser vom Körper aufgenommen und ist noch reicher an Antioxidantien.

Die Vorteile von Pollen sind zahlreich. Nach ein paar Tagen werden Sie einen Energieschub spüren, eine leichtere Verdauung, einen verbesserten Stuhlgang und kräftigere Nägel und Haare haben. Je nachdem, aus welcher Blüte der Pollen stammt, werden Sie noch weitere Vorteile spüren: gute Laune, bessere Stressresistenz, schönere Haut, besserer Schlaf usw.

Hier finden Sie noch mehr Tipps, wie Sie Ihren Organismus ankurbeln und fit werden können.

Pollenallergie: Der Unterschied zwischen Bienenpollen und Pollen

Es gibt Pollen und Pollen.

Der “anemophile” (vom Wind getragene) Pollen ist der allergenste. Er ist für den Heuschnupfen verantwortlich, der im Frühling zu Niesen und Juckreiz führt.

Der “entomophile” (von Insekten getragene) Pollen ist der Pollen, der uns hier interessiert. Der Bienenpollen ist nämlich nicht derselbe Pollen. Er wird von den Bienen auf den Honigblüten gesammelt. Sie reichern ihn dann mit Nektar an, um kleine, transportable Knäuel zu bilden. Die Bienen lagern ihn dann in den Waben des Bienenstocks und verzehren ihn, da er ihnen Proteine liefert. Durch den Transport der Pollen sorgen sie auch für die Bestäubung der Blüten und damit für deren Fortpflanzung.

Eine finnische Studie hat gezeigt, dass der tägliche Verzehr von Bienenpollen auf einem Löffel Honig in den drei Monaten vor dem Auftreten von Frühlingsallergien diese Allergien eindämmen kann. Weitere Informationen finden Sie hier!

Geschrieben von

Elise Hernaez

Als leidenschaftliche Anhängerin der Bienen und ihrer Schätze und Erbin eines 118-jährigen Familienwissens lade ich Sie hier zu einer Reise in das Herz des Bienenstocks ein, um die Apitherapie zu entdecken, eine sanfte Medizin, die seit Jahrtausenden für Schönheit und Wohlbefinden eingesetzt wird.